Sozialkundeprojekt

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Geschrieben von Julien Lucar Von Heindorf

Sozialkundeprojekt des Jahrgang 10

im Schuljahr 2018/19

 

Der Sozialkundekurs des 10. Jahrgangs von Frau Drespa hat die Aufgabe erteilt bekommen, ein Projekt über Diskriminierung durchzuführen. Wir konnten uns entscheiden, ob wir einen Unterrichtsblock vorbereiten und diesen dann in einer selbst ausgewählten Klasse durchführen oder einen Film drehen, der auf freiwilliger Basis auf der Schulhomepage hochgeladen werden kann. All diese Projekte haben auf unterschiedlicher Art und Weise das Ziel das Thema „Diskriminierung“ darzustellen, um das zukünftige Verhalten zu beeinflussen.

Im folgenden Bericht wird über jede Gruppe informiert, sowie über eine explizite Befragung der Klasse 9c, zum Unterrichtsblock von Hanna und Gesa, berichtet. Schließlich äußert Frau Drespa ihre Meinung zu diesem Projekt.

 

Die Gruppen

Es haben sich in der Klasse vier Gruppen gebildet, wobei sich zwei Gruppen dafür entschieden hatten, einen Film anzufertigen und zwei Gruppen einen Unterrichtsblock durchzuführen.

Die erste Filmgruppe, bestehend aus Anna, Elina, Julina, Cody, Lucas, Rico, Nick, Malcolm und Morris, hat einen Film gedreht, indem alltägliche Diskriminierung überspitzt dargestellt wird. Sie haben sich für eine alltägliche Situation entschieden, um den Bezug zur Realität möglichst hoch zu halten und sich so besser in das Geschehen hineinversetzten zu können. Außerdem habe die Gruppe sich gegen eine Dokumentation geeinigt, da ihnen diese Art von Filmen nicht gefiel und sie die Ernsthaftigkeit dieses Themas mit ein bisschen Humor verknüpfen wollten.             

Die zweite Filmgruppe bestehend aus, Leonie, Lucas, Max und Paul, entschied sich einen satirischen Kurzfilm anzufertigen. Ihr Film soll zum Nachdenken anregen, aber auch gleichzeitig lustig sein, da dadurch größeres Interesse anderer entsteht und sich so mehr Personen mit dieser Problematik befassen. Sie wollen vor Augen halten wie normal Diskriminierung in unserem Alltag geworden ist und dass es viele gar nicht mehr als schlimm ansehen.

Letztendlich war das Projekt für die Gruppen ein schönes Erlebnis, welches sie gerne wiederholen würden.

 

Die Unterrichtsgruppe, bestehend aus Josefine, Lilly und Nina, hat sich dafür entschieden einen Unterrichtsblock, in der Klasse 5a durchzuführen. Ihnen war es wichtig, dass die Schüler aktiv am Unterricht teilnehmen, denn sie wollten keinen theoretischen Frontalunterricht machen. Dies hielten sie für angemessen, da so jeder Schüler mitbekommen sollte, dass mit diesem Thema nicht zu spaßen ist.

Das Ziel dieses Unterrichtes war es, den Schülern die Hintergründe von Mobbing zu zeigen und welche Folgen es für den Betroffenen und einem selbst haben kann. Außerdem sollen die Schüler nach dieser Stunde über ihr weiteres Handeln nachdenken und nicht weiter mobben.

Die zweite Unterrichtsgruppe, bestehend aus Hanna und Gesa, hat sich entschieden ihren Unterrichtsblock in einer höheren Klasse, nämlich der 9c, durchzuführen, da ihr Fokus auf Diskriminierung lag. Bei ihnen steht auch die praktische Arbeit im Vordergrund, sodass auch jeder mitdenkt und mitarbeitet.

Der Gruppe war es wichtig den Schülern die Problematik „Diskriminierung“ näher zu bringen, damit sie auch in Zukunft richtig mit dem Thema umgehen und ein Vorbild für jüngere Schüler sein können. Zudem hatte der Unterricht den Zweck gehabt, zu zeigen, was es für Möglichkeiten gibt, Diskriminierung zu bekämpfen, damit dies soweit wie möglich eingeschränkt wird.          

                                                       

Befragung der Klasse 9c zum Unterricht von Hanna und Gesa

Der Klasse gefiel der Unterricht auch sehr gut und sie konnten keine negativen Punkte finden, da die Stunde klar und gut strukturiert war. Auch die praktische Vermittlung dieses Themas gefiel der Klasse, da sie selbst merkten, dass man sich so mehr mit dieser Problematik auseinandersetzte. Außerdem fanden sie die Idee, sich bei der Diskussionsrunde in einen Stuhlkreis zu setzen, gut. So war jeder am Geschehen beteiligt. Zudem war auch eine angenehme Stimmung in der Klasse, sodass keinem etwas peinlich sein musste oder irgendjemand befürchten musste, dass die im Unterricht erzählten eigenen Erfahrungen mit Diskriminierung weiter erzählt werden. Auf die Frage, ob dieser Unterrichtsblock ihr zukünftiges Verhalten beeinflussen werde, antwortete die Klasse ehrlich und sagte, dass sie das meiste wahrscheinlich nach drei Tagen wieder vergessen haben, aber ab sofort über ihr Handeln nachdenken werden.

 

Meinung von Frau Drespa

Anfänglich kann man sagen, dass Frau Drespa sich für Projektarbeit einsetzt, da die Schüler daraus viel lernen, wie z.B. etwas zu organisieren oder sich an Abmachungen zu halten. Im Allgemeinen ist sie positiv überrascht, wie engagiert die Schüler an ihren jeweiligen Projekten gearbeitet haben und die Ergebnisse dadurch auch ein Erfolg sind.

 

Schlussendlich kann man sagen, dass dieses Projekt sehr positiv abgelaufen ist. Es ist nicht nur eine Bereicherung für die, die sich die Filme angucken bzw. am Unterricht teilgenommen haben, sondern auch für die, die das alles herausgearbeitet  und somit einen tieferen Einblick in die Thematik „Diskriminierung“ bekommen haben. Es war auch eine schöne Abwechslung zum normalen Unterricht, da wir so etwas vorher noch nicht gemacht hatten und wir viel Freude daran hatten.

 

 

Kooperationspartner

 

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